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Grundlagen Transformatoren |
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In der Energietechnik verbinden Transformatoren die verschiedenen Spannungsebenen des Stromnetzes miteinander. Maschinentransformatoren sind noch Teil der Kraftwerke und transformieren die im Generator induzierte Spannung zur Einspeisung in das Stromnetz in Hochspannung (in Westeuropa 220 kV oder 400 kV). Umspannwerke verbinden das überregionale Höchstspannungsnetz mit dem Mittelspannungsnetz der regionalen Verteilnetze. In Transformatorenstationen wird die Elektrizität des regionalen Verteilnetzes mit der Mittelspannung von 10 bis 36 kV zur Versorgung der Niederspannungsendkunden auf die im Ortsnetz verwendeten 400 V Leiter-Leiter-Spannung transformiert. Wegen der hohen übertragenen Leistungen heißen die in der Stromversorgung verwendeten Transformatoren Leistungstransformatoren. Leistungstransformatoren sind Drehstromtransformatoren, die entweder mit Transformatorenöl gefüllt oder als Trockentransformatoren ausgeführt sind. Für erstere gilt in der EU die Norm EN 50464-1, für letztere die Norm EN 60076-11. Parallel zu den EU-Normen existiert die IEEE-Normenreihe C57.
Insbesondere in ringförmigen und mehrfach gespeisten Verteilnetzen ist es üblich, die übertragbare Leistung durch Parallelschaltung von Transformatoren zu erhöhen. Die hierzu eingesetzten Transformatoren haben gleiche Spannungsübersetzung, nahezu gleiche Kurzschlussspannung und ähnliche Bemessungsleistungen. Zur Steuerung werden direkt in das Transformatorgehäuse Stufenschalter integriert. In räumlich ausgedehnten Verteilnetzen mit mehreren parallelen Leitungen mit unterschiedlichern Übertragungsleistungen, auch bei parallel zu Freileitungen betriebenen Kabelsystemen, kann es zur Steuerung des Leistungsflusses notwendig sein, spezielle Phasenschiebertransformatoren einzusetzen. Das Transformatorprinzip findet in der Energietechnik auch in Stromwandlern Anwendung. Mit diesen werden hohe Stromstärken gemessen, indem der Strom zunächst heruntertransformiert wird. Stromwandler bestehen oft aus einem Ringkern mit Sekundärspule, der den Leiter umschließt, dessen Strom gemessen werden soll.
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